FUTURE AWARD PROJECTS: Datenschutz und Datennutz

Traumhafte Big Data-Welt: Wir kennen unsere eigenen Metadaten. Wir blicken, welche App sie trackt. Und wir bestimmen selbst, wer sie nutzen darf. Wenn es nach den Gewinnern des Future Award 2015, Kategorie Technology, geht, dann muss Transparenz dieser Art kein Traum bleiben.

Daniel Wojcik, Tobias Albrecht und Philipp Brucker wollen, dass wir uns bewusstmachen, welche Informationen über uns im großen Datenbrei schwimmen, und dass wir uns bewusst entscheiden, wer sie da zu welchem Zweck herausfischen darf. Deshalb hat das Team mit „Value Added Data“ eine Infrastruktur aus einer App, einer Webseite und einem Informationsbereich entwickelt, die Datenschützer und Datennutzer zu einem höheren Zweck verbindet. Dieser könnte zum Beispiel in bürgernaher Stadtplanung bestehen. „Value Added Data“ lässt nur nichtkommerzielle Datenerhebungsprojekte zu, jedes wird vorher von einer Ethikkommission geprüft. Und natürlich garantiert das System den sicheren und anonymen Datentransfer.

„Value Added Data“ ist die Abschlussarbeit der drei Kommunikationsgestalter an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd. Sie soll uns sensibilisieren und aktivieren, einen Beitrag zu gesellschaftsrelevanten Projekten zu leisten. Damit das auch gelingt und wir uns wirklich die Mühe machen, werden wir belohnt für jeden Datensatz, den wir einer Stadt, einer Hilfsorganisation, einem Verein oder einem Ministerium zur Verfügung stellen. Mit einer Eintrittskarte, einem Freifahrschein oder sonst einer sinnvollen Kleinigkeit. So haben alle etwas davon.

100 Teilnehmerprojekte am Future Award gibt es auch in diesem Jahr wieder live zu sehen: Am 28. November 2016 während der Future Convention in Frankfurt am Main!

Mehr Videos zum Future Award: Public Brewing

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