Mitgliederinformation vom 14.12.2012

 

MDM – Mobile Device Management – Checkliste. Lösungen und Empfehlungen.

Der Vormarsch der mobilen Endgeräte in Unternehmen ist nicht mehr aufzuhalten. Immer mehr Smartphones und Tablets werden auch für geschäftliche Zwecke eingesetzt – mehr oder weniger geplant. Die Forderung nach einer Kombination von Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit wird immer lauter. Das Gerät soll alle Bedürfnisse des Benutzers erfüllen, aber auch den Sicherheitsrichtlinien des Arbeitgebers genügen.

Diese Konstellation lässt sich aus heutiger Sicht nur mit einer Mobile Device Management-Lösung erreichen. Nicht wenige Unternehmen stellen nun fest, das ihnen die Funktionen fehlen, die eine dedizierte Blackberry-Umgebung bot.

Der DVPT hat für Sie analysiert, welche Möglichkeiten in Frage kommen und wie leistungsfähig aktuelle Produkte sind!

Zunächst muss man sich überlegen, welchen Leistungsumfang man benötigt!

>> Hierfür haben wir für unsere Mitglieder eine Checkliste erstellt, die Sie gerne bei uns anfordern können.

Soll ein Smartphone nur gelöscht werden, wenn es verloren geht, reicht vielleicht der vorhandene Exchange Server?
Oder möchte man granulare Richtlinien erlassen, z. B. Funktionen des Smartphones beschränken wie beispielsweise die Kamera abschalten oder die Verwendung von Apps einschränken?

Die Basis für alle MDM-Produkte sind die Betriebssysteme auf den Geräten (iOS, Android, Windows Phone, RIM). Sie geben die Funktionsvielfalt vor. Das heißt, eine Funktion, die beispielsweise ein Android 2.3-Betriebssystem nicht unterstützt, kann dann im MDM-System nicht eingestellt werden.

Dabei unterschieden sich bei Android auch die Versionen der Hersteller. Ein Samsung-Gerät hat andere „Stellschrauben“ als ein Gerät von Google. Beim iOS ist die Produktwelt nicht so zerklüftet, da es ausschließlich von Apple hergestellt wird. Die Möglichkeiten hängen letztlich an der iOS-Version und an den Funktionen, die das iPhone Konfiguration Utility anbietet.

Wie eigene Testinstallationen des DVPT e. V. ergaben, ist die Basis für MDM-Systeme relativ komplex. Notwendig sind neben dem Basisserver (z. B. Windows 2008 Enterprise Server) ggf. auch eine Datenbank, ein eigener Zertifikatsserver sowie offizielle Zertifikate von Apple (für die Administration der iOS-Geräte). Selbstverständlich muss der entsprechende Server über die Firewall im Internet veröffentlicht werden, ggf. sind DNS-Namen sinnvoll. Alles nicht trivial, um es mal eben schnell aufzusetzen.

Zusätzlich ergeben derzeit noch Fragen bei wie z. B.

Was ist mit RIM (Blackberry)?

RIM wird im 1. Quartal 2013 mit einer eigenen MDM-Lösung auf den Markt kommen, die dann auch universelle Unterstützung verspricht. Das bedeutet, es wird dann möglich sein, mit der RIM-Lösung auch iOS und Android-Geräte zu verwalten.

Was ist mit Windows 8?

Die ersten Geräte (Tablets) mit Windows 8 Professional werden für Anfang 2013 erwartet. Diese sollen sich in das Active Directory integrieren lassen. Damit wären sie ebenfalls wie Rechner verwaltbar. Ob dies ausreicht bzw. die Anforderungen von Geschäftskunden komplett abdeckt, bleibt abzuwarten. Das schon (ausschließlich auf Tablets vorinstallierte) erhältliche Windows 8 RT bietet diese Integration nicht.

>> Durch die Vielfalt der jetzt auf dem Markt erscheinenden Endgeräte ergeben sich neue Möglichkeiten, aber auch zusätzliche Fragen, die wir für Sie weiter klären werden. Sollten Ihnen aktuelle Probleme zusätzlich auffallen, bitten wir Sie, uns diese zu melden, damit wir diese in entsprechende Lösungsansätze einarbeiten können.

Wie kann man die Lösungen vergleichen und Anbieter finden, die solche Lösungen implementieren?

• Der DVPT e. V. hat mittlerweile eine Ausschreibung zum Thema MDM konzipiert, mit der wir in der Lage sind, die Mitglieder bei der bedarfsgerechten Beschaffung zu unterstützen. Die ersten MDM-Projekte laufen bereits.

• Darüber hinaus berichten wir gerne anbieterunabhängig und neutral von unseren eigenen Erfahrungen und zeigen Demo-Umgebungen in einem Workshop bei Ihnen vor Ort.

• Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl des entsprechenden MDM-Dienstleisters.

 

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Ihr Ansprechpartner

 

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