Als Ihr Anwender-Fachverband vertreten wir die Interessen unserer Geschäftskunden-Mitglieder in den Bereichen Post, Informationstechnologie, Telekommunikation und Social Business.

Politische Lobbyarbeit und Stellungnahmen bei Institutionen und in der Presse sind unter anderem wesentlichen Bausteine unserer Arbeit für Sie.

Zur Ihrer Kenntnis erhalten Sie untenstehend zwei Pressemitteilungen des heutigen Tages.


DVPT e.V. begrüßt hartes Vorgehen gegen ungenehmigte Werbe-SMS

Offenbach, 30.08.2012 – Die jüngste Entscheidung der Bundesnetzagentur zum Verbot von Werbe-SMS ist aus Sicht der Anwender und Nutzer sehr zu begrüßen. Nachdem im Bereich der Telefon- und E-Mail-Werbung die Rechte der Nutzer weiter gestärkt wurden, stellt dieses frühe eingreifen einen wichtigen Meilenstein dar. Für die stetig wachsende mobile Nutzung ist der Versand von Werbe-SMS ohne Zustimmung des Nutzers eine erhebliche Beeinträchtigung. Die Folge wären ständig piepsende Handys und Smartphones und die Gefahr einer unerwünschten Informationsüberflutung, die dann wieder Mechanismen zur Abwehr, wie bei der E-Mail-Spam-Bekämpfung, erforderlich machen würden. Zusätzlich ist es nur eine Frage der Zeit, wann Links in den SMS dann wieder zu Angeboten führen, die die Nutzer mit einem internetfähigen Gerät in kostenpflichtige Abo-Fallen o. ä. locken könnten.

Damit zieht die Entscheidung eine klare Grenze, auch für zukünftige Informationsdienste, die den SMS-Dienst irgendwann ablösen werden. Bei derlei Vorgängen wäre auch die Prüfung zur Einleitung eines Busgeldverfahrens denkbar.


Schutz vor Gefährdungen durch Brief- und Paketbomben wird ein Forschungsthema

Offenbach, 30.08.2012 – Anschläge auf Personen mittels Brief- und Paketbomben haben in den vergangenen Jahren in vielen Firmen zu umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen geführt. Vom einzelnen Bürger können technische Vorkehrungen zur Verhinderung solcher Anschläge nicht erwartet werden. Wissenschaftliche Experten der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster sind nun mit einem deutsch-französischen Forschungsprojekt beauftragt um „Bürger besser vor Bedrohungen durch den Missbrauch der internationalen Postdienste zu schützen und die Sicherheit vor Terrorismus und organisierter Kriminalität zu stärken“. Der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT) begrüßt als Verband der Postbenutzer diesen Schritt, bei dem das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 2,1 Millionen Euro sowie die Agence Nationale de la Recherche auf französischer Seite mit 1,8 Millionen Euro Fördergelder beteiligt sind. Vorgänge der letzten Jahre die zum Beispiel das Kanzleramt, Banken oder Richter betrafen, hatten ergeben, wonach Insbesondere das bisherige System im Luftfrachtverkehr trotz ausschließlich zertifizierter Unternehmen weitgehend auf einer Vertrauenskette beruhen. Verbesserungen haben im November 2010 die EU-Innenminister in einem Drei-Stufen-Plan beschlossen. Nun sollen Logistiker und Juristen aus Wissenschaft und Unternehmen mögliche Lücken in den globalen Transportwegen umfassend analysieren und Lösungen im Rahmen der bestehenden Rechtslage entwickeln. Ausgehend von einem dynamischen Wachstum in der Kurier- und Paketbranche allein im vergangenen Jahr von 6 Prozent, begrüßt DVPT Vorstand Elmar Müller dieses deutsch-französische Forschungsprojekt als eine Maßnahme zur vorbeugenden Sicherheit der Bevölkerung vor Brief- und Paketbomben.


Gerne stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung.

Herzlichst Ihr

Team des DVPT