Handy-Pfand löst nicht alle Fragen


Offenbach, 18.06.2012 -
Das von Martin Faulstich, dem Berater von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU), vorgeschlagene Pfand auf Handys ist aus Sicht des DVPT ein erneuter Anlass zur Diskussion über den Umgang mit  Elektroschrott. Die vielen darin enthaltenen Wertstoffe dürfen aus umweltpolitischen Gründen und aus Gründen der Ressourcenknappheit nicht einfach im Müll landen. Bei einer Pfandhinterlegung  auf Mobilfunkendgeräte gilt es allerdings zu bedenken, dass diese Geräte mittlerweile von allen Bevölkerungsschichten genutzt werden und sogar ein Grundbedürfnis im heutigen Kommunikationsalltag darstellen. Eine private oder berufliche Kommunikation ohne Handy ist in unserer Gesellschaft gar nicht mehr denkbar. Auch wenn alle damit mit dem Handy verbundenen Errungenschaften nicht ausschließlich als positiv zu bewerten sind, steht aber auch fest: Jeder muss jederzeit auf attraktive Angebote zurückgreifen können, ohne dass ihn die Hürde eines unangemessenen Sonderbetrags vom Kauf abhält.

Deshalb ist es umso wichtiger, soziale Verträglichkeit und nachhaltige ökologische Sinnhaftigkeit mit entsprechenden Konzepten zur der Rückführung von Altgeräten in Einklang zu bringen.

 

 

 

 

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