DVPT vergibt 5. „Zukunftspreis Kommunikation“ für innovatives Touchpad zum „Musik fühlen“

1. Platz für FH Frankfurt: Touchpad ermöglicht Musik-Wahrnehmung für Gehörlose

Offenbach, 03.11.2010 - Der Deutsche Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT), Offenbach, hat die Preisträger des diesjährigen „Zukunftspreis Kommunikation“ bekannt gegeben. Den ersten Platz, der mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert ist, belegen Sebastian Thiele und Tristan Possmann von der FH Frankfurt mit ihrem Projekt „Musik fühlen“, einem innovativen Touchpad.

Der zweite Platz und 3.000 Euro gehen an Johannes Feldmaier von der TU München, der mit seiner dreidimensionalen Audoentwicklung „Mumble 3D“ ebenfalls die hochkarätige Jury überzeugen konnte.

Das Projekt „... so schallt es heraus.“ kommt auf den dritten Platz, Moritz Wehrmann von der Bauhaus Universität Weimar erhält dafür ein Preisgeld von 2.000 Euro. Mit dem „Zukunftspreis Kommunikation“ unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie honoriert der DVPT e.V. bereits zum fünften Mal innovative Konzepte, plausible Visionen und herausragende Analysen in Bezug auf zukünftige Kommunikationsformen.

Schwerpunkt der Ausschreibung für den „Zukunftspreis Kommunikation“ war die Kommunikation von Menschen untereinander. Nicht zuletzt dient die Präsentation der eingereichten Projekte im Rahmen der VOICE+IP Germany auch der Entdeckung von potentiellen Geschäftsmodellen der Zukunft und bietet eine Plattform für den Austausch zwischen studentischen Visionen und etablierten Kommunikationsunternehmen.

Unter den eingereichten Arbeiten überzeugte die Jury auch vor diesem Hintergrund vor allem das Projekt „Musik fühlen“: ein Touchpad mit dazugehöriger Software zur Umwandlung von Tönen in Vibrationen – dadurch wird es gehörlosen Menschen ermöglicht, Musik wahrzunehmen.

Ebenso beeindruckte das Projekt „Mumble 3D“: ein VoIP Client, der auf der Open-Source-Software Mumble basiert und um eine dreidimensionale Audioverarbeitung erweitert wurde. Dadurch können in einer Telefonkonferenz die zugeschalteten Teilnehmer vom Hörer getrennt aus verschiedenen Richtungen wahrgenommen werden. Der Vorteil: auch wenn mehrere Sprecher gleichzeitig aktiv sind, ist eine gute Verständlichkeit gewährleistet.

Als drittes ausgezeichnetes Projekt überzeugte „... so schallt es heraus.“, ein interaktives Stickbild, das durch einen Live-Audiostream mit dem auf dem Bild dargestellten Ort verbunden ist. Der Ort ist bekannt für sein Echo, welches man hören kann, wenn man in der Ausstellung in das Bild hinein ruft. 

Der fünfte „Zukunftspreis Kommunikation“ wurde am Dienstag, 02. November 2011, im Rahmen der Kongressmesse VOICE+IP Germany – Deutschlands wichtigster Kongressmesse für IT-, TK- und Mobile-Kommunikation – vergeben, die derzeit in der Frankfurter Commerzbank Arena stattfindet. An dem Wettbewerb konnten Studenten aller Fachrichtungen teilnehmen, die die Zukunft der Kommunikation neu definieren wollen und ein visionäres Kommunikations-Konzept entwickelt haben. Die Preisgelder in Höhe von insgesamt 10.000 Euro hat die Wirtschaftsförderung Frankfurt gestiftet. Das Rahmenprogramm der Kongressmesse VOICE+IP Germany informiert die Teilnehmer noch bis zum 03. November mit über 100 Fachvorträgen über Strategien, Trends und Entwicklungen rund um die moderne Kommunikation.

www.zukunftspreis-kommunikation.de

1. Platz
Musik fühlen
Fachhochschule Frankfurt. Sebastian Thiele und Tristan Possmann

2. Platz
Mumble 3D
Technische Universität München. Johannes Feldmaier

3. Platz
„… so schallt es heraus.„
Bauhaus Universität. Moritz Wehrmann

 

 

 

 

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