Innovationsmanagement durch studentischen Ideenpool steigern

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Future Workshop - Innovationsmanagement durch studentischen Ideenpool steigern

Seit Ende des 20. Jahrhunderts spricht man von der 4. Industriellen Revolution, heute u.a. durch die Digitalisierung bzw. die Digitale Transformation. In diesen vergangenen zwei Jahrzehnten, haben sich der Büroalltag sowie das Leben miteinander, vollständig verändert. Unternehmer stehen permanent vor großen Herausforderungen, um am Markt zu bestehen und mit mordernsten Techniken ihr Angebot für den Kunden attraktiv zu halten. Dabei reicht es selten aus, nur Prozesse und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten, um sich zukunftssicher aufzustellen.

Deswegen ist jedes Unternehmen gefordert mehr Innovationsstärke zu entwickeln. Nur mit ganzheitlichem, systematischem und strategischem Innovationsmanagement ist es möglich, sich auf zukünftige unternehmerische und gesellschaftliche Aufgaben vorzubereiten und aktiv den eigenen Markt erfolgreich zu bedienen. Dabei ist es vor allem wichtig, neue Ideen bereichsübergreifend zu entwickeln, um somit einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber Kunden oder Konkurrenten zu erzielen.

Aktuell zeigt sich, dass es auf Grund fehlender Ressourcen oft nicht möglich ist, selbstständig eigene Ideen zu entwickeln.

Um den Blick über den eigenen Tellerrand in die Zukunft zu ermöglichen möchten wir Ihnen drei Studententeams vorstellen, die im Rahmen ihres wissenschaftlichen Studiums, innovative Ideen für die Welt von morgen konzeptioniert und realisiert haben. Zusätzlich geben Ihnen zwei Experten einen Einblick in das Thema Innovationsmanagement einerseits aus theoretischer, wissenschaftlicher Sicht und anderseits mit einem praktischen Beispiel aus der IT-Branche.

 

Wo und wann?

Datum: 29. Juni 2017
Ort: Hochschule der Wirtschaft für Management Mannheim, Oskar-Meixner-Strasse 4-6, 68163 Mannheim
Uhrzeit: 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenfrei!

 

Agenda

 13:00 – 13:15 Uhr Beginn - gemeinsame Begrüßung aller Teilnehmer
 13:15 – 13:35 Uhr

Erklärung des Begriffs Innovationsmanagement aus wissenschaftlicher Sicht
Prof. Dr. Hans Rüdiger Kaufmann - HdWM Mannheim

Aus zeitgemäßen Erhebungen wird deutlich, dass aktuelle Innovationstheorien noch nicht in der Praxis angewandt werden. Aus diesem Grund wollen wir diese Theorien durch unseren Workshop bekannter machen, traditionelle Geschäftsmodelle konstruktiv in Frage stellen und daraufhin arbeiten neue innovative Geschäftsmodelle unter Einbeziehung der Digitalisierung zu entwickeln.

13:35 – 14:05 Uhr

Vorstellung der Projekte aus dem Future Award

  • Leon Rinne, Andreas Hutter und Michael Schoeninger, mit ihrem Projekt Verbinder
  • Marie Vogelmann, mit ihrem Projekt Reticulum
  • Boas Bamberger, mit seinem Projekt Transcending Reality
14:05 – 14:35 Uhr

Erfahrungsbericht aus der Praxis des Innovationmanagements
Andreas Haberer - CEO IT Solopreneurship

Alleine in Deutschland gibt es mehr als 100.000 IT-Freelancer, Tendenz steigend. Einige von Ihnen sind jedoch besonders herausragend, da sie namenhafte Kunden haben und auf nahezu allen Fachtagungen und Messen anzutreffen sind. Sie machen nicht nur einfach ihren Job, sie leben ihn, das hebt sie von üblichen IT-Freelancern ab.
Die Disziplin des IT-Solopreneurs ist erlernbar. In diesem Vortrag werden Sie in das Geschäftsmodell des IT-Freelancers eingeführt und erhalten einen ersten Einblick, was einen IT-Solopreneur besonders macht.

14:35 – 14:50 Uhr

Diskussionsrunde mit allen Referenten

14:50 – 15:00 Uhr

Abschlussworte und Ausblick

15:00 – 15:30 Uhr

Networking und Erfahrungsaustausch

 

Die Referenten

Prof. Dr. Hans Rüdiger Kaufmann
Studiengangsleiter - Management und Unternehmensführung , HdWM Mannheim

Hans Rüdiger Kaufmann ist Professor für International Sales Management und Studiengangleiter Management & Unternehmensführung an der Hochschule der Wirtschaft für Management. Er war/ist als Bankmanager, Internationaler Unternehmensberater, Professor, Forscher und Autor global tätig und hat 3 Forschungsinstitute im Bereich Marketing und Management mitgegründet. Er ist Mitherausgeber des Journals World Review of Entrepreneurship, Management und Sustainable Development

 

Andreas Haberer
CEO/ Senior IT Projektmanager, Advantage-IT Gesellschaft mbH

Andreas Haberer hat sich bereits 1993 als IT-Freelancer selbständig gemacht, 2005 beschloss er sich vollständig auf das Thema IT-Projektmanagement zu konzentrieren. Dadurch etablierte er sich im Kreis exzellenter Fachkollegen und wurde 2014 in den Kreis der deutschlandweit 9 Leadassessoren zum Deutschen Project Excellence Award  (DPEA) aufgenommen. Darüber hinaus ist er heute zertifizierter IT-Sachverständiger und gründete 2014 die Bundesvereinigung IT

 

Die Studentenprojekte

Verbinder
Leon Rinne, Andreas Hutter, Michael Schoeninger
Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd

Mit dem „verbinder“ haben wir auf der einen Seite ein möglichst einfaches Verbindungselement gestaltet, mit dem sich ohne weitere Hilfsmittel und ohne das Material zu beschädigen ein Regal nach den eigenen Wünschen bauen lässt. Wir wollen Kreativität und Individualität fördern. Auf der anderen Seite wird der „verbinder“ aus unserem eigenen angefallenen Kunststoffmüll, genauer gesagt aus Polypropylen, gefertigt. Damit ist dieser ein sehr ressourcenschonendes Produkt. So ist er auch ein Symbol für einen neuen, verantwortungsvollen Umgang mit unserem persönlichen Kunststoffmüll.
Der Aufbau gestaltet sich dabei kinderleicht: Bretter nach Wahl in die Einschnitte der „verbinder" stecken, je nach Bedarf passende Bretter als Rückwände zur Versteifung einfügen, fertig. Die Form der „verbinder" bietet diesen einen Anschlag.  Der Nutzer ist dabei vollkommen frei, welche Art und Größe der Bretter er sich beim Schreiner oder im Baumarkt zuschneiden lässt, nur 12 Millimeter müssen diese stark sein. So kann flexibel auf alle räumlichen Anforderungen reagiert werden. Es können beispielsweise Dachschrägen ausgeglichen oder Raumtrenner gebaut werden. Wir können den „verbinder" in unterschiedlichen Farben oder marmoriert offerieren.

 

Reticulum
Marie Vogelmann
Bauhaus Universität Weimar

Reticulum is an interactive, different option to protect people from migraines, neck tension or sleep disorder. You start learning and listening to your body based on a silent impulse and new language. Nowadays everyone is stressed. No matter, if you are a worker, student or even a kid. Everybody has to bring their maximum concentration and perfection. The results are migraines, sleep disorders or neck hardening. Reticulum is for daily life. I got migraines when I was 10 years old, I went to different doctors, got medicine which also didn’t work that well. I started focusing on my movement, especially while I was sitting. I tried to relax and move my shoulders any time I was thinking of it. My migraine attacks reduced. So that’s what Reticulum was inspired by, how can you feel your body, even if you are focused on your work. Reticulum has 10 spots with 3 different sensors inside. One acceleration sensor, a minimum of 5 vibrations sensors and one Arduino. All spots are based on acupuncture points at the body. You can put it on your body with medical pads working with push buttons. The interactive technique is based on the acceleration Sensor. Right handed people are having it on the left side, so the other way around. It will measure the more inactive side. The acceleration Sensor is measuring how long you are not moving. If you haven’t moved the inactive shoulder for more than 9 minutes, the Reticulum will send you a vibration signal until you will move your shoulders and give feedback to the acceleration Sensor. It will happen again until you start moving without signals. Your shoulders and your neck will be automatically relaxed and migraine will be provided by your body. Small vibration impulses are enough to get awareness of tension in your muscles, so you can easily correct them. I worked with some physiotherapist and neurologic doctors. Also the principal could not only work for migraine, it could also work on other injuries, for example after a knee operation. Everything is about getting subconscious feedback from your body as a noticeable impulse. First I tried it on my own, after that I gave it to some clients who also have problems with tension or migraines. It’s not about controlling your body, it’s about feeling. That’s what I got a lot as feedback. In this area there is no interactive bandage. On the market are a lot of bandages where you have to be in one position all the time. Reticulum is different, it is inconspicuous, interactive and flexible with the anatomy of the body. You can choose if you want to accept the impulse or not. Also the concept of Reticulum is simple and easy to produce.

 

Transcending Reality
Boas Bamberger
Frankfurt School of Finance & Management

Menschliches Verhalten und soziale Dynamiken im kleinsten Detail zu verstehen, ist nicht nur faszinierend, sondern bringt reale Wettbewerbs- und Innovationsvorteile. Eine totale Überwachung von Menschen ist jedoch weder ethisch vertretbar, noch rechtlich erlaubt. Zumindest nicht in unserer Welt. Eine kaum erschlossene Alternative sind virtuelle Welten; von massiven Multiplayer Online-Spielen über Open-World Spiele wie Second Life hin zu Minispielen auf dem Handy oder im Facebook-Messenger. Jeder zweite Deutsche spielt regelmäßig digitale Spiele. Dabei entstehen täglich mehrere Milliarden an Datenpunkten über das Spielerverhalten innerhalb der Regeln und Räume dieser virtuellen Welten.
Das Projekt „Transcending Reality“ befasst sich mit den Parallelen von menschlichem Verhalten und sozialen Dynamiken zwischen realer Welt und virtuellen Welten. Mögliche Anwendung von Daten zum Verhalten in virtuellen Welten sind, z.B. in der Verhaltens- und Marktforschung, für Know-Your-Customer Projekte, in der Personalauswahl, zur Früherkennung von Verhaltensstörungen oder in der sozialwissenschaftlichen Forschung.
Erste Studien zeigen, dass mit der Analyse von Verhaltensdaten aus einem Videospiel die Entscheidungsqualität, Risikobereitschaft und Impulsivität von Teilnehmern festgestellt werden kann. Dabei sind die Ergebnisse der Analyse verlässlicher als Fragebögen und bieten eine günstige und skalierbare Alternative zu kostenaufwändigeren, traditionellen Methoden. Für den weiteren Verlauf des Projekts sind Partnerschaften mit Unternehmen geplant und gewünscht.

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